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Florian Schuch, Dieter Gramß und Wolfgang Grubert (v.l.n.r.) bei der Übergabe des neuen Defibrilators vor der ehemaligen Sparkassenfiliale in der Wunderburg

Defibrilator in der Wunderburg

Die Wunderburg verfügt nun über einen Defibrilator. Durch die Inititative des Bürgervereins konnte nun dieses im Notfall lebensrettende Instrument im ehemaligen Vorraum der Sparkassenfiliale installiert werden. Dieser Raum ist mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker rund um die Uhr öffentlich zugänglich. Damit steht der neue Defibrilator, den der Bürgerverein aus eigenen Mitteln beschaffte, im Notfall zur Verfügung. 1. Vorsitzender Dieter Gramß zeigte sich erfreut, dass es mit Zustimmung von Sparkasse und Hauseigentümer möglich war, den Defibrilator an einem zentral zugänglichen Ort im Stadtteil zu befestigen. Mit den üblichen Hinweisschildern wird auch von außen auf diese Notfalleinrichtung hingewiesen. Mit diesen Schockgebern kann im Ernstfall durch gezielte Stromstöße ein lebensgefährliches Herzkammerflimmern behandelt werden. Gramß wies darauf hin, dass es im Notfall den entscheidenden Schritt und den Mut eines jeden bedarf, um rasch Erste Hilfe zu leisten. Mit dem neuen Gerät in der Wunderburg ist wie mit ähnlichen Geräten an vielen öffentlichen Punkten wie Hotelhallen oder Haltestellen ein leicht handhabbares Instrument vorhanden. Mit auch akkustisch leicht verständlichen Kurzanleitungen sind die wenigen Schritte für jeden rasch anwendbar, denn im Ernstfall zählt hier jede Minute.

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v. r. n. l.: Bildhauer Ingo Siegismund, Initiator der Aktion Johnny Hübner mit Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Wunderburg

Wunderkugel am Start – moderne Kunst in der Wunderburg

    

Bei diesem Kunstprojekt in der Wunderburg vor dem Gesundheitszentrum geht es um Kunst im öffentlichen Raum. Moderne Kunst in moderner Umgebung – unter dieses Motto stellte Johnny Hübner, IT-Spezialist aus der Wunderburg, seine Aktivität als Initiator und Kunstmäzen. Er fand in Ingo Siegismund einen Bildhauer, der mit der Idee der Wunderkugel im Wortsinn eine runde Sache entwickelte. Siegismund demonstrierte den Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Wunderburg in seinem Atelier in Scheßlitz Idee und Konzept der Wunderkugel. Es geht dabei um die Verwertung von Altmetallteilen mit Bezug zum Stadtteil, angefangen von ausrangierten Haushaltsgegenständen über Schilder ehemaliger Betriebe der Wunderburg bis hin zu defekten Zapfhähnen aus Brauereibeständen. Alle diese oft als Schrott bezeichneten Teile fügt der Künstler in ein Metallgestell ein und wird aller Voraussicht nach bei der Kirchweih im Juli 2021 dieses Kunstwerk, das im Einvernehmen mit allen beteiligten städtischen Stellen entwickelt wurde, der Öffentlichkeit vor dem Gesundheitszentrum im Ulanenpark präsentieren. Dieter Gramß, erster Vorsitzender des Bürgervereins Wunderburg, zeigte sich bei dem Lokaltermin in Scheßlitz beeindruckt von dem bisherigen Projektstatus, der auch unter https://www.wunderkugel.art/ im Internet zu sehen ist,  und gab sich überzeugt, dass die Wunderkugel von Ingo Siegismund eine willkommene Ergänzung für den Stadtteil sein wird.
 

BVW-Konferenzen in der Zeit von Corona

Der Bürgerverein Wunderburg muss wie alle Vereine mit dem Beschränkungen durch die Pandemie zurechtkommen. Dennoch steht das Vereinsleben nicht still. Die Sitzungen des Vorstands finden daher als Videokonferenzen mit dem System „Jitsi“ statt. Es ersetzt zwar nicht die persönlichen Kontakte, ermöglicht aber den Austausch und die Beschlussfassung zu aktuellen Fragen, die die Wunderburg betreffen.

Bamberg, im Dezember 2020


Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder des Bürgervereins,

das vergangene Jahr stand für unseren Verein wie für unsere ganze Gesellschaft unter den Vorzeichen der Corona-Pandemie. Bei uns war bis auf die ersten Veranstaltungen das gesamte Programm betroffen und führte zu schmerzlichen Absagen, die auch unsere Höhepunkte, die Ausflugsfahrten und insbesondere die Kirchweih, betrafen. Dennoch konnten wir mit einigen Aktivitäten, oft unbemerkt, weil auch unsere sog. „Heimatzeitung“ nurmehr eingeschränkt als Kooperationspartner in Frage kommt, in der Wunderburg präsent sein. So wurden auf Initiative des Bürgervereins in ausgezeichneter Zusammenarbeit mit dem Entsorgungs- und Baubetrieb der Stadt Bamberg die Bänke in der Ruhezone um die Pfarrkirche restauriert. In der Fassade des Nahversorgers in der Jägerstraße wurde durch die Kooperation des Bürgervereins mit dem Ortsverband der CSU der Glasbläser, ein Kunstwerk aus dem Bestand des ehedem in der Wunderburg ansässigen Glaskontors integriert.

Schließlich wurde durch den Bürgerverein ein Defibrillator angeschafft und im Eingangsbereich der ehemaligen Sparkassenfiliale an der Ecke Wunderburg / Holzgartenstraße aufgestellt. Es handelt sich dabei um eine zentrale Maßnahme, die im Ernstfall bei Herzanfällen für die Patienten lebensrettend sein kann. Wie an zahlreichen öffentlichen Orten steht nun dieses wichtige Instrument, das sich überdies auch noch über eine Sprachanleitung gleichsam selbst erklärt, auch in unserem Stadtteil für den Ernstfall zur Verfügung.

Dies alles war nur unter erheblicher finanzieller Kraftanstrengung des Bürgervereins in einem Jahr ohne die Einnahmen der Kirchweih möglich. Wir sind Ihnen, unseren Mitgliedern, daher für eine Spende sehr dankbar, um auch im kommenden Jahr für die Wunderburg tätig sein zu können.

Wir übersenden Ihnen unser Jahresprogramm 2021, das wir in der Hoffnung erstellt haben, dass wir uns wieder häufiger auch persönlich zu unseren Veranstaltungen treffen – daher auch unser Weihnachtsgeschenk, ein Mund-Nasen-Schutz mit dem BVW-Logo, für Sie, damit wir auch viele Begegnungen gemäß den geltenden Vorschriften durchführen können. Seien wir hoffnungsfroh und erwarten wir uns realistisch nicht zu viel.

Ihnen allen wünsche ich ein gesegnetes Weihnachtsfest und Gesundheit für das neue Jahr.

Dieter Gramß

Erster Vorsitzender