Ulanendenkmal mit Maria Hilf Kirche im Hintergrund

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Hauptverkehrsader Wunderburg mit Oldtimer

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Blick von der Heinrichsbrücke auf historische Häuser

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Ulanendenkmal mit Maria Hilf Kirche im Hintergrund

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Fotos: Thorsten Chalupka

Grüß Gott in der Wunderburg

 

Eine Kirche, eine Schule, zwei Brauereien – sie prägen das Erscheinungsbild der Wunderburg, die Mitte des 14. Jahrhunderts erstmals erwähnt wurde.

Hinzu kommen noch die markanten Backsteinbauten der ehemaligen Kasernengebäude des Ulanenregiments, eines der vornehmsten Reiterregimenter der kgl.-bayer. Armee, sowie eines weiteren ehemaligen Brauereigebäudes.

Neben Straßen, Kanal und Schienenwegen sind im Bild des Stadtteils aber die Gärtnerfluren immer noch deutlich sichtbar.

 
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Foto; F. Schuch
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Foto: BVW
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Foto: F. Schuch

Wasser-Segnung zum

25-jährigen Jubiläum des Wunderburger Brunnens

    

Der Wunderburger Brunnen wurde vor 25 Jahren anlässlich der Kirchweih eröffnet. Mit seinen von Reinhard Klesse geschaffenen Feldern und dem Gärtnerpaar auf der Brunnensäule hat er sich längst zu einem festen Treffpunkt vor der Pfarrkirche in der Fußgängerzone entwickelt. Jung und Alt können sich hier auf den Bänken rund um den Brunnen auf ein Eis treffen und sich zugleich über Schlaglichter aus der Geschichte der Wunderburg informieren. Die in der Wunderburg traditionell vertretenen Gärtner der Oberen Gärtnerei sind auf dem Brunnen ebenso präsent wie die Firma Bosch als größter Arbeitgeber im Stadtteil. Weitere Felder behandeln das Kirchweihfest und zeigen die alte Wunderburger Kapelle des 17. Jahrhunderts, die dem Neubau der heutigen Pfarrkirche weichen musste. Das Kirchweihfest, die Handwerksberufe (Brauer, Glaser, Mauerer) im Stadtteil und die in der Wunderburg wichtige Tradition als Standort des 1. kgl. bayer. Ulanenregiments mit der Patenschaft Kaiser Wilhelms II. sind ebenfalls vertreten. Besuchen Sie doch einfach unseren Wunderburger Brunnen, ein steinernes Bilderbuch Wunderburger Geschichte!

 

Wunderkugel –

moderne Kunst in der Wunderburg

    

Bei diesem Kunstprojekt in der Wunderburg vor dem Gesundheitszentrum geht es um Kunst im öffentlichen Raum. Moderne Kunst in moderner Umgebung – unter dieses Motto stellte Johnny Hübner, IT-Spezialist aus der Wunderburg, seine Aktivität als Initiator und Kunstmäzen. Er fand in Ingo Siegismund einen Bildhauer, der mit der Idee der Wunderkugel im Wortsinn eine runde Sache entwickelte. Siegismund demonstrierte den Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Wunderburg in seinem Atelier in Scheßlitz Idee und Konzept der Wunderkugel. Es geht dabei um die Verwertung von Altmetallteilen mit Bezug zum Stadtteil, angefangen von ausrangierten Haushaltsgegenständen über Schilder ehemaliger Betriebe der Wunderburg bis hin zu defekten Zapfhähnen aus Brauereibeständen. Alle diese oft als Schrott bezeichneten Teile fügt der Künstler in ein Metallgestell ein und wird aller Voraussicht nach bei der Kirchweih im Juli 2021 dieses Kunstwerk, das im Einvernehmen mit allen beteiligten städtischen Stellen entwickelt wurde, der Öffentlichkeit vor dem Gesundheitszentrum im Ulanenpark präsentieren. Dieter Gramß, erster Vorsitzender des Bürgervereins Wunderburg, zeigte sich bei dem Lokaltermin in Scheßlitz beeindruckt von dem bisherigen Projektstatus, der auch unter https://www.wunderkugel.art/ im Internet zu sehen ist,  und gab sich überzeugt, dass die Wunderkugel von Ingo Siegismund eine willkommene Ergänzung für den Stadtteil sein wird.
 

Kirchweihrückblick in der Wunderburg

Auch wenn in diesem Jahr alles unter den Vorzeichen der Pandemie stand, konnte der Bürgerverein Wunderburg seine traditionelle Kirchweih durchführen. Statt des üblichen Vergnügungsparks auf der rund um die Pfarrkirche gesperrten Straße konzentrierte sich der Bürgerverein auf den wesentlichen Kern. Drei Aspekte standen dabei im Vordergrund. Ein erster Schwerpunkt lag auf dem wichtigsten Gedanken, der kirchlichen Weihe. Sichtbarer Ausdruck war ein ökumenischer Gottesdienst in Kooperation mit der benachbarten Erlösergemeinde. Am Sonntag stand dann der Festgottesdienst mit Pfarrer Marcus Wolf und dem Blasorchester der Wunderburg auf dem Programm. Ein zweiter Gedanke war die Unterstützung der Schausteller, um die es gerade aufgrund der mangelhaften Resonanz in Bamberg schlecht bestellt ist. Mit einem kleinen Fuhrpark und Verkaufsständen für das leibliche Wohl konnte diese für die Bamberger Kultur wesentliche Berufsgruppe zumindest ein wenig Präsenz zeigen. Schließlich ging es für den Bürgerverein darum, dass seinen für den Verein wichtigsten Punkt, die Tombola, durchführen zu können. Bereits am zweiten Tag waren sämtliche Lose ausverkauft. Wichtig im Hinblick auf die Gesamtlage in Bamberg war sicher, dass die zweitgrößte Kirchweih der Stadt in diesem Jahr zumindest in reduziertet Form mit Abstands- und Hygienekonzept stattfinden konnte. Dass zu Beginn ein Standkonzert der Maintaler Blaskapelle den schwungvollen Auftakt bildete, honorierten zahlreiche Zuhörer mit großem Applaus. Einen Wehmutstropfen stellte sicher die Passivität der ansässigen Gastronomie in diesem Jahr dar. Aber auch dieses Manko konnte die gute Stimmung auf der Kirchweih in der Wunderburg nicht trüben.
 

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