Fotos: Thorsten Chalupka

Grüß Gott in der Wunderburg

 

Eine Kirche, eine Schule, zwei Brauereien – sie prägen das Erscheinungsbild der Wunderburg, die Mitte des 14. Jahrhunderts erstmals erwähnt wurde.

Hinzu kommen noch die markanten Backsteinbauten der ehemaligen Kasernengebäude des Ulanenregiments, eines der vornehmsten Reiterregimenter der kgl.-bayer. Armee, sowie eines weiteren ehemaligen Brauereigebäudes.

Neben Straßen, Kanal und Schienenwegen sind im Bild des Stadtteils aber die Gärtnerfluren immer noch deutlich sichtbar.

 
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Foto: BVW

Die Wunderburger Kirchweih 2020 sowie das Weinfest in diesem Jahr fallen aus !

    

Bis zuletzt hoffte der Bürgerverein Wunderburg –

aber Bambergs schönste und zweitgrößte Kirchweih entfällt in diesem Jahr!

Die Wunderburger Kirchweih findet in diesem Jahr aufgrund der Corona-Pandemie nicht statt. Großveranstaltungen können bis zum 31.09.2020 nicht durchgeführt werden. Dies betrifft in diesem Jahr auch die Kirchweih in der Wunderburg. Diese hat sich in den letzten Jahren nicht nur zahlenmäßig zur zweitgrößten Kirchweih in Bamberg entwickelt, sondern gilt seit langem als Geheimtipp unter den Bamberger Kirchweihen. Alljährlich wird mit großem persönlichem Engagement von rund 50 ehrenamtlich engagierten Mitgliedern des Bürgervereins rund um die Pfarrkirche Maria Hilf veranstaltet. Immer am dritten Wochenende im Juli findet um den Festtag der hl. Maria Magdalena (22.07.) diese Distriktskirchweih statt. Damit lässt sich dieses Fest zum einen in der Stadtteilgeschichte der Wunderburg verorten....
 

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Foto: Florian Schuch

Florian Schuch, Dieter Gramß und Wolfgang Grubert (v.l.n.r.) bei der Übergabe des neuen Defibrilators vor der ehemaligen Sparkassenfiliale in der Wunderburg

Defibrilator in der Wunderburg

Die Wunderburg verfügt nun über einen Defibrilator. Durch die Inititative des Bürgervereins konnte nun dieses im Notfall lebensrettende Instrument im ehemaligen Vorraum der Sparkassenfiliale installiert werden. Dieser Raum ist mit Geldautomat und Kontoauszugsdrucker rund um die Uhr öffentlich zugänglich. Damit steht der neue Defibrilator, den der Bürgerverein aus eigenen Mitteln beschaffte, im Notfall zur Verfügung. 1. Vorsitzender Dieter Gramß zeigte sich erfreut, dass es mit Zustimmung von Sparkasse und Hauseigentümer möglich war, den Defibrilator an einem zentral zugänglichen Ort im Stadtteil zu befestigen. Mit den üblichen Hinweisschildern wird auch von außen auf diese Notfalleinrichtung hingewiesen. Mit diesen Schockgebern kann im Ernstfall durch gezielte Stromstöße ein lebensgefährliches Herzkammerflimmern behandelt werden. Gramß wies darauf hin, dass es im Notfall den entscheidenden Schritt und den Mut eines jeden bedarf, um rasch Erste Hilfe zu leisten. Mit dem neuen Gerät in der Wunderburg ist wie mit ähnlichen Geräten an vielen öffentlichen Punkten wie Hotelhallen oder Haltestellen ein leicht handhabbares Instrument vorhanden. Mit auch akkustisch leicht verständlichen Kurzanleitungen sind die wenigen Schritte für jeden rasch anwendbar, denn im Ernstfall zählt hier jede Minute.

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v. r. n. l.: Bildhauer Ingo Siegismund, Initiator der Aktion Johnny Hübner mit Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Wunderburg

Wunderkugel am Start – moderne Kunst in der Wunderburg

    

Bei diesem Kunstprojekt in der Wunderburg vor dem Gesundheitszentrum geht es um Kunst im öffentlichen Raum. Moderne Kunst in moderner Umgebung – unter dieses Motto stellte Johnny Hübner, IT-Spezialist aus der Wunderburg, seine Aktivität als Initiator und Kunstmäzen. Er fand in Ingo Siegismund einen Bildhauer, der mit der Idee der Wunderkugel im Wortsinn eine runde Sache entwickelte. Siegismund demonstrierte den Vorstandsmitgliedern des Bürgervereins Wunderburg in seinem Atelier in Scheßlitz Idee und Konzept der Wunderkugel. Es geht dabei um die Verwertung von Altmetallteilen mit Bezug zum Stadtteil, angefangen von ausrangierten Haushaltsgegenständen über Schilder ehemaliger Betriebe der Wunderburg bis hin zu defekten Zapfhähnen aus Brauereibeständen. Alle diese oft als Schrott bezeichneten Teile fügt der Künstler in ein Metallgestell ein und wird aller Voraussicht nach bei der Kirchweih im Juli 2021 dieses Kunstwerk, das im Einvernehmen mit allen beteiligten städtischen Stellen entwickelt wurde, der Öffentlichkeit vor dem Gesundheitszentrum im Ulanenpark präsentieren. Dieter Gramß, erster Vorsitzender des Bürgervereins Wunderburg, zeigte sich bei dem Lokaltermin in Scheßlitz beeindruckt von dem bisherigen Projektstatus, der auch unter https://www.wunderkugel.art/ im Internet zu sehen ist,  und gab sich überzeugt, dass die Wunderkugel von Ingo Siegismund eine willkommene Ergänzung für den Stadtteil sein wird.
 

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Kontakt: 
Dieter Gramß: 0951 18516185
Florian Schuch: 0951/1808894

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